Quatra

Altölsammlung neu gedacht

Sigfox-Oberfläche

Kontext

Was einmal Abfall war, kann plötzlich flüssiges Gold sein. Fragen Sie Quatra, das bei Gastronomen altes Frittierfett abholt. Mit der Software von Aaltra wächst das Unternehmen, ohne im Büro zusätzliche Leute einzustellen.

Das belgische Unternehmen Quatra ist Marktführer bei Lieferung und Abholung von Frittierfett. Eine Nische, die sich schnell verändert. Weil das Öl heute zu Biokraftstoff wird, ist es kein Abfall mehr. Gastronomen bekommen Geld für ihr Fett. Das Unternehmen, das in mehr als zehn Ländern arbeitet, ist in wenigen Jahren von 40 auf 700 Mitarbeiter gewachsen. So viele Leute zu finden und einzuarbeiten ist schwierig. Genau da setzt die Arbeit von Aaltra an.

Ansatz

Das alte System

Der Fahrer hatte einen Laptop im Auto, verbunden mit einer Access-Datenbank, um beim Kunden Lieferscheine zu drucken. Er lief oft hin und her, und Fehler waren an der Tagesordnung.

Das neue System

Im Fahrzeug führt ein Tablet den Fahrer. Am Ziel wechselt er zu einer Smartphone-App, die Abholung und Lieferung erfasst.

Auf Basis von Odoo

Quatra stieß mit dem alten ERP-System an mehrere Grenzen. Es war eine Eigenentwicklung auf Access, die mit der veränderten Arbeit der Fahrer nicht mehr mithielt. Abholungen änderten sich in letzter Minute, Zahlungen mussten nachvollziehbar sein, und die Lieferscheine zu drucken war umständlich. Für die damalige Zahl der Fahrer ging das noch. Für die Wachstumspläne brauchte Quatra ein System, das mitwächst.

Quatra ist als Basissystem auf Odoo umgestiegen. Angefangen haben wir gemeinsam mit zwei Workshops. Dort haben wir die Customer Journey aufgezeichnet und festgelegt, wo die Software automatisieren und wo sie den Fahrer führen soll. Daraus ist eine Lösung geworden, die trägt und mitwächst.

Die App gibt es jetzt in zwei Ansichten. Die Tablet-Ansicht im Lkw und die Smartphone-Ansicht, die der Fahrer nutzt, sobald er am Ziel ist.

Unser Wachstum haben wir auch Aaltra zu verdanken.
Reibungslose Kommunikation, fundierte Expertise und enge Einbindung haben dafür gesorgt, dass Termine gehalten wurden.
Genau das, was wir als wachsendes Unternehmen bei einem Partner gesucht haben.

Pol Van Pollaert

Co-CEO

Die Tablet-App

Auf einem Tablet kann Quatra mehr zeigen als auf einem Smartphone. Die Tour des Fahrers beginnt schon an der Waage, wo die App zeigt, wie viele Fässer Frittierfett er mitnehmen muss und welche Stopps als Nächstes kommen. Das Tablet navigiert auch und kann den Kunden während der Fahrt direkt anrufen. Weil der Fasswechsel je nach Standort anders läuft, kann der Fahrer das vorher telefonisch klären.

Wir zeigen nur, was in dem Moment gebraucht wird, damit nicht ständig alles Unnötige sichtbar ist. Während der Fahrt sieht der Fahrer die Karte. Am Standort sieht er, was er braucht, um hineinzukommen. Drinnen zeigt der Ablauf, was zu tun ist. Die Software steuert also den Prozess und führt den Fahrer.

Die Smartphone-App

Vor Ort wechselt der Fahrer zur Smartphone-App, die sich automatisch mit der Tablet-App abgleicht. Damit scannt er zuerst die Fässer per QR-Code. Jedes Fass hat außerdem einen NFC-Tag, mit dem Quatra unter anderem Routen nachverfolgt und Diebstahl vorbeugt.

Sobald alles gescannt ist, erfasst das System die Zahlung. Der Preis steht vorher fest, und das Geld wird automatisch überwiesen. Der Kunde sieht sofort, was mitgenommen wurde. Das schafft Vertrauen, und es spart viel Zeit.

Das Ergebnis

Mehr als 140.000 Restaurants in über 10 Ländern zu bedienen, mit über 700 Mitarbeitern, ist ein komplexer Betrieb. Er braucht viele Fahrer, und er muss effizient laufen.

Weil Quatra seine Prozesse mit Software gestrafft hat, kann das Unternehmen weiter wachsen. Früher schaffte ein Fahrer 20 Stopps am Tag, heute sind es im Schnitt 30 bis 40.

Und weil die Arbeit einfacher ist und weniger Fehler passieren, findet und schult Quatra neue Leute leichter.

Pieter im Workshop bei Aaltra

Möchten Sie mehr über dieses Projekt wissen?

Sprechen Sie mit Pieter.